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WVW sorgt für Überraschung auf der Treppe

VON BÄRBEL SCHMUCK
Das kommunale Wohnungsunternehmen WVW kürt hilfsbereiteste Nachbarn. Weißenfelserin erhält für bis zu 4.000 Euro Raum ihrer Wahl kostenfrei renoviert.

katrin seidel

WEISSENFELS. Sie ist völlig verblüfft und ihr fehlen die Worte. Kerstin Seidel ist gerade von der Arbeit gekommen, als es an ihrer Wohnungstür in Weißenfels-West klingelt. Die Vermieter stehen mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde vor der Tür und auch Nachbarin Claudia Rodam gratuliert. „Sie gehören zu den nettesten und hilfreichsten Nachbarn, deshalb dürfen Sie sich einen Raum ihrer Wahl renovieren lassen“, sagt Kathleen Schechowiak. „Was, ich, wieso das denn“, fragt Kerstin Seidel die Geschäftsführerin der Wohnungsbau Wohnungsverwaltung GmbH (WVW). Im Rahmen eines Wettbewerbs, der gerade zu Ende gegangen ist, hat das kommunale Wohnungsunternehmen in Weißenfels Mieter aufgefordert, ihre Geschichte über den besten Nachbarn zu erzählen. Claudia Rodam hat ihre Geschichte in Versform verfasst und an die WVW gesandt: „Hängt die Wäsche und es regnet sehr, kommt die Kerstin aus dem Nirgendwo her...Braucht man Hilfe ist sie da, das finde ich an meiner Nachbarin wunderbar“, heißt es in dem Schreiben der jungen Erzieherin und Mutter unter anderem. Auch wenn es ums Parken im Wohngebiet gehe, sei die ältere Nachbarin stets der gute Geist.

„Wir sind ein echtes Team“

„Wir sind ein echtes Team“, bestätigt Kerstin Seidel, die in der Altenpflege beschäftigt ist und in Schichten arbeitet. Auf ein gutes Miteinander in der Nachbarschaft lasse sie nichts kommen, das helfe im stressigen Alltag über vieles hinweg und sei ein schönes Gefühl. „Wir können uns aufeinander verlassen, es ist unbezahlbar, ein Geschenk, das man nicht kaufen kann“, bestätigt Claudia Rodam. Und sie freut sich, dass sie ihre ahnungslose Nachbarin überraschen konnte. „Ich bin froh, dass sie mir seit Jahren hilft, sie ist einfach da und redet nicht viel, dafür ist sie viel zu bescheiden“, erklärt die Mutter eines sieben Monate alten Sohnes. WVW-Chefin Kathleen Schechowiak verweist auf weitere Zuschriften, die angekommen und für unterschiedliche Prämierungen ausgewählt worden seien. Allerdings hätten es viel mehr Teilnehmer an der Aktion sein können, sagt die Geschäftsführerin. Von 3.000 Mietern hätten sich nur acht gemeldet, „wir haben mit einer größeren Beteiligung gerechnet“, ist weiter zu hören. Zudem hätten Wohneigentümer, die zuvor Mieter der WVW gewesen seien, sich lobend über Nachbarn geäußert.

„Ihnen können wir keine kstspielige Renovierung finanzieren, sondern unsere Anerkennung eher mit dem einen oder anderen Gutschein für ein Essen ausdrücken“, sagt Schechowiak und wirbt um Verständnis. Auch wenn Mieter zweimal im Jahr Pakete ihrer Nachbarn entgegennehmen würden, sei dies zu wenig für eine Geschichte im Rahmen des Wettbewerbs „Bester Nachbar 2015 gesucht“. (mz)

"Tratschen erwünscht"

Unter dem Motto „Tratschen erwünscht“ hat die Wohnungsbau Wohnungsverwaltung GmbH Weißenfels (WVW) in diesem Jahr die besten, hilfsbereitesten und nettesten Nachbarn gesucht. Mieter waren aufgefordert, Geschichten zu schreiben und Vorschläge zu unterbreiten, warum gerade ihre Nachbarn ein besonderes Dankeschön verdient hätten. Bei den Einsendungen kam es sowohl auf besondere Einzelleistungen als auch viele Freundlich- und Aufmerksamkeiten im Alltag an. Aus allen eingereichten Geschichten hat die WVW Nachbarn ausgewählt, die auf Kosten des Unternehmens Bad oder Wohnzimmer oder auch einen anderen Raum ihrer Wahl renoviert bekommen. Die Vermieter lassen sich das pro hilfsbereiter Nachbar/Nachbarin 2.000 bis zu 4.000 Euro kosten. (ck)

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