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Die Weichen sind gestellt

SIEDLUNG Wohnungsgesellschaft plant Erschließung für neues Wohngebiet zwischen Damaschke- und Seumestraße in Weißenfels. Baubeginn soll im März 2016 sein.

WEISSENFELS/MZ - Die Weißenfelser Wohnungsgesellschaft (Weiwo) als Tochter der Wohnungsbau Wohnungsverwaltung GmbH (WVW) will mit mehreren Partnern ein neues Wohngebiet in attraktiver Lage entstehen lassen. Die Weichen sind gestellt, die Finanzierung steht. Weil es sich um den Bereich der ehemaligen Friedhofsgärtnerei zwischen Damaschke- und Seumestraße im Osten der Saalestadt handelt, soll das Gebiet den Namen Seumesiedlung erhalten.

"Die kleine und feine Siedlung existiert nach Planungen des Unternehmens Metron zum Teil schon auf dem Papier als Konzeptentwurf', ist von WVW - Geschäftsführerin Kathleen Schechowiak zu hören. Die Wohnungswirtschaftlerin erinnert daran, dass das Thema vor einem Jahr zum ersten Mal in der MZ vorgestellt wurde: die Schaffung von zwei Reihenhäusern mit drei Wohneinheiten und zwei Doppelhäusern, die die Weiwo als Bauherrin vermieten wolle. Inzwischen sei mit der Sparkasse Burgenlandkreis ein Partner gefunden worden, um die Maßnahme zu finanzieren.

"Die ersten sechs Interessenten haben sich vormerken lassen, so dass wir zuversichtlich sind", sagt Schechowiak. "Wir lassen uns die Option offen, zehn weitere solcher Wohneinheiten zu bauen, sollte der Bedarf wachsen", fügt die WVW - Chefin hinzu. Bei den Mietobjekten handelt es sich um Wohnflächen von etwa 90 bis 150 Quadratmetern mit Garagen, Balkonen und Terrassen. Hinzu kommen jeweils Gartenflächen von ungefähr 250 Quadratmetern. Der Bebauungsplan sei erneut überarbeitet worden, vorgesehen sei neben Vermietung zudem Verkauf von Bauland. 15 bis 20 Häuser könnten im hinteren Teil der Fläche, Richtung Damaschkestraße entstehen.

Je nach Bedarf und Geldbeutel der künftigen Grundstückseigentümer seien sowohl Einfamilienhäuser im Bungalowstil als auch in Stadtvillen-Art möglich. Kathleen Schechowiak spricht von einer Bereicherung für die Stadt Weißenfels und Herausforderung fürs Wohnungsbauunternehmen sowie alle Beteiligten, wie Planer und Architekten. Zu ihnen gehöre auch das Büro Wenzel & Drehmann mit Sitz in Weißenfels. Derzeit bereitet die Planungsgesellschaft Metron 'die Ausschreibungen für die Handwerksleistungen zur kompletten Erschließung des Wohngebietes vor. Voraussichtlich im März 2016 soll es dann mit dem Bauen losgehen, vorausgesetzt, die Preise für die Kaltmiete bewegen sich pro Quadratmeter deutlich unter sieben Euro. Dies sei Bedingung, "sonst stirbt das Projekt, weil es zu teuer wird", unterstreicht Kathleen Schechowiak. "Wir wollen als Vermieter keine Elite-Anlage bauen, das Wohnen soll anspruchsvoll, aber bezahlbar sein", macht sie deutlich.

Die ersten Mieter könnten - wenn wettertechnisch alles funktioniere - zum Jahresende 2016 einziehen, ist• weiter zu hören. Wer sich für eines der schlüsselfertigen Reihen- beziehungsweise Doppelhäuser oder aber als Käufer für ein Grundstück zur Bebauung interessiert, kann sich bei der WVW melden, fordert die Chefin auf. Die Gebäude zur Vermietung sind laut Entwurf von Metron ohne Keller konzipiert und werden ohne Heizkörper über Erd- oder Luftwärme mittels Elektropumpen beheizt. Statt der Keller werden jeweils im Erdgeschossbereich so genannte Wirtschafts- und Abstellräume zur Verfügung stehen. Die .Bestellung" der Gartenflächen wird laut Geschäftsführerin nicht vorgeschrieben. Wir richten den Mietern ja auch nicht ihre Reihenhäuser mit dem entsprechenden Mobiliar ein", sagt Kathleen Schechowiak. Sie setze vielmehr auf individuelle Nutzung.

Bestand

Die Weißenfelser Wohnungsgesellschaft (Weiwo) hat überwiegend im Wohngebiet West und Ost Mieter. Die etwa 290 Wohnungen, in den 1930er Jahren erbaut, befinden sich im Kirschweg und der Fichtestraße. Zu Beginn der 1990er Jahre hat die Wohnungsbau Wohnungsverwaltung GmbH (WVW) die Weiwo als hundertprozentige Tochter übernommen.

Die WVW selbst ist als kommunales Unternehmen eine Tochter der Stadt Weißenfels und der größte Anbieter von Wohnraum in der Stadt und ihren Ortsteilen. Für künftige Mieten in der Seumesiedlung ist entscheidend, die kalkulierten Baupreise zu halten.

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