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Wohnen wie zu Hause

Die Stadt Weißenfels lädt die Wohnungsgesellschaften und Rentner zur gemeinsamen Podiumsdiskussion ein. Die Alternativen zum Altersheim bevorzugt.

wohnen wie zuhauseWEISSENFELS - Dies meisten Senioren im Alter wohnen nicht im Alten- oder Pflegeheim, sondern in ihren eigenen vier Wänden. Das belegen Studien verschiedener Einrichtungen. Aber es gibt Alternativen, die durchaus ein eigenes soweit wie möglich selbstständiges Leben ermöglichen. Diese Alternativen rückt die Stadt Weißenfels in ihrer 17. Seniorenwoche in den Mittelpunkt.

Nicht für Senioren ist das Gespräch im Pavillon des Wohnparks „Am Töpferdamm“ über „Wohnformen im Alter“ interessant gewesen. Dank der Zusammenarbeit der Gleichstellungsbeauftragten Katja Henze und den Beiräten für Behinderte und Senioren ist es gelungen, die Wohnungsgenossenschaften und die Senioren selbst bei dieser Aktion zusammen zu bringen. „Die meisten Leute wollen auch im hohen Alter eine bestimmte Wohnqualität beibehalten“, berichtet Sandy Scheunpflug, Vorsitzende des Behindertenbeirates der Saalestadt. Ihr ist es wichtig, dass gerade die jüngere Generation der Weißenfelser versteht, dass diese ihren Alterswohnsitz nicht erst planen, wenn es nötig ist, sondern bereits sich in jungen Jahren darüber Gedanken machen sollte. „Barrierearmes oder -freies Wohnen ist auch ein Zeichen für Komfort und ist dennoch individuell und planbar“, sagt die studierte Architektin.

"Allerdings muss man dann schon eine längere Wartefrist einplanen"
Ähnlich sehen das auch die hiesigen Wohnungsgesellschaften und räumen eine große Bereitschaft zum altersgerechten Umbau ihrer Mietobjekte ein. „Allerdings muss man dann schon eine längere Wartefrist einplanen“, sagt Daniel Göhring von der Wohnungsgenossenschaft „Kohle Geiseltal“. Zur Zeit stehen dort keine bezugsfertigen barrierefreien Wohnungen zur Verfügung. „Ein Neubau ist zudem ein hohes finanzielles Geschäft und muss sich im Anschluss auch rentieren“, so der Vorstandsvorsitzende der Wohnungsgenossenschaft. Dennoch sind alle Wohnungsgesellschafter froh, auch Alternativen wie das „Betreute Wohnen“ in speziellen Seniorenresidenzen oder in Mehrgenerationenhäusern anbieten zu können.

„Wir wollen aber keine künstlichen Wohnkonzepte schaffen, daher planen wir keine weiteren dieser Art“, sagen sowohl Daniel Göhring sowie auch Kathleen Schechowiak von der Weißenfelser Wohnungsbau Wohnungsverwaltung (WVW). Dennoch schließen beide eine solche Art von gemeinsamen Wohnen nicht aus. „Wir wollen nur niemandem zu einem solchen Wohnkonzept zwingen“, fügt die Geschäftsführerin der WVW an.

„Ich hoffe, dass die Vermieter auch auf die Mieter zugehen und mit ihnen reden werden“, sagt die Rentnerin Almut Lorbeer, die in der Weißenfelser Südstadt wohnt. „Ich denke nicht, dass eine junge Mutter spielend die Treppe mit Einkaufstaschen und Baby auf dem Arm hochkommt“, bemerkt Lorbeer kritisch. Die Seniorin, die sich auch im Behindertenbeirat engagiert, sieht die Zukunft des altersgerechten Wohnungsmarktes nicht im Neubau, sondern auch im Umbau der bereits vorhandenen Wohnungen. „In Weißenfels gibt es sehr viele schöne Wohngegenden. Man sollte erst einmal das Potenzial des Vorhandenen nutzen“, gibt sie weiter an. Für sie selbst stellt sich auch die Frage, wo junge Familien den Kinderwagen abstellen können. Denn in Lorbeers Augen sollte eine Diskussion über altersgerechtes Wohnen nicht allein auf Senioren übertragen werden. „Das gesamte Wohnumfeld muss stimmen, dann kann die Wohnung auch an Barrieren arm sein“, so die Behindertenbeirätin mahnend. Ihrer Meinung nach können alle gemeinsam von einem Quartierkozept für die Stadt profitieren, sofern man in kleinen Schritten vorangeht und die Weißenfelser selbst bei dieser Planung nicht vergisst. (mz)

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