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2005

ueberUnsMax Lingner Straße87 89 91Der Abriss von maroder Bausubstanz bestimmt dieses Jahr. Im Mai muss die Nikolaistraße 43 dem Bagger weichen. Sicherheitsabbruch heißt es auch für die Schützenstraße 2. Hier stellt der morsche Dachstuhl, aber auch das Mauerwerk der oberen Etagen eine erhebliche Unfallgefahr dar.

Da es sich bei beiden Gebäuden um sogenannte Kopfbauten handelt, wird das Mauerwerk des Erdgeschosses stehen gelassen, um Bebauungskanten weiterhin darzustellen. Auch die Objekte Hohe Straße 30 und Merseburger Straße 6 werden wegen des schlechten Gesamtzustandes abgerissen.

2004

2004aAnfang des Jahres wird mit der vollständigen Sanierung und Modernisierung der Häuserzeile in der Merseburger Straße 106 bis 114 begonnen. 32 Wohnungen in Form des „Betreuten Wohnen“ entstehen. Die Wohnungen erhalten neben hellen Räumen auch große Bäder und neue Balkone mit Blick auf die Gartenanlage. Jeder Eingang verfügt über einen separaten Aufzug. Heute sind alle Wohnungen vermietet, das schönste Lob für jeden Bauherren.

2004bIm Herbst des Jahres werden, nach Überwindung zahlreicher bürokratischer Hürden, die Sanierungsarbeiten in der Großen Burgstraße 20 beendet. Wegen der desolaten Bausubstanz sind die Bauarbeiten so umfangreich, dass man fast von einem Neubau sprechen kann. Der Aufwand lohnt sich: Sechs Wohnungen mit hohem Standard und moderner Heiztechnik bereichern jetzt das Wohnungsangebot.

2003

2003Nach einjähriger Bauzeit wird das Bootshaus feierlich den Nutzern übergeben. Neben der Gaststätte Bootshaus entsteht das Domizil des Weißenfelser Rudervereins mit guten Trainingsbedingungen. Durch die Sanierungskosten in Höhe von 700.000 Euro wird ein Stück Stadt- und Sportgeschichte erhalten.

2002

2002aVon 59 Wohnungen im „Betreuten Wohnen“ am Südring ist nur noch eine zu haben - das Konzept der WVW ist aufgegangen.

Jetzt werden die Außenanlagen verschönt. Mit einem erheblichen Anteil an Eigen- und Fördermitteln wird das reich verzierte Barock-Gebäude Große Burgstraße 14 einer Sanierung unterzogen.
2002bDrei wunderschöne Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten in unmittelbarer Nähe der Innenstadt entstehen.

Der Zahn der Zeit nagte auch am rund 100 Jahre alten Haus Müllnerstraße 14. Nach der umfassenden Sanierung besitzen alle acht Wohnungen ein Bad und Einzelöfen gehören der Vergangenheit an.

2001

ueberUnsSuedEine Verjüngungskur erfahren die Objekte Alte Leipziger Straße 6, Herrmannsgarten 3 und Waltherstraße 16. Hier fließen auch Fördermittel des Landes Sachsen-Anhalt ein. Die Arbeiten am Projekt „Betreutes Wohnen“ am Südring 97 bis 100 gehen planmäßig voran.

Das Objekt erhält vier rollstuhlgerechte Aufzüge. Neue Fenster, geflieste Bäder, Vollwärmeschutz und eine große Dachterrasse bestimmen fortan das Ambiente.

2000

2000bIm neuen Jahrtausend wird die Sanierung des Wohnungsbestandes der WVW fortgesetzt. In Weißenfels-Süd betrifft es zwei Häuser und in der Beuditzstraße ein Gebäude mit 40 Wohnungen. Auf Mieterwunsch werden hier Balkone verglast. Die Mieter von 470 Wohnungen am Kugelberg bekommen neue Bäder.

2000dMit dem Einzug der WVW in den Georgenberg 25 wird das um 1700 errichtete stattliche Anwesen einer neuen Nutzung zugeführt. Voraus ging eine umfangreiche Sanierung, die Mitte 1998 begann. Besonderes Augenmerk bei der Sanierung lag auf der umweltschonenden Nutzung von Ressourcen, deshalb wird hier mit Erdwärme geheizt.

1999

1999Im zweiten Bauabschnitt werden in der Südstadt weitere sieben Gebäude saniert. Fenster werden ausgetauscht, die Haus- und Wohnungseingangstüren erneuert, die Treppenhäuser renoviert und die Fassaden gestrichen. In der Regerstraße und dem Kirschweg erhalten Gebäude aus den 20er Jahren moderne Heizungen und frische Fassaden.

1998

1998Die Arbeiten im größten Wohngebiet der Saalestadt - in Weißenfels-Süd - beginnen. 285 von insgesamt 723 Wohnungen werden im ersten Abschnitt saniert.
Die Häuser Südring 136 und 138 erhalten Aufzüge.

Glanz zieht auch in die Häuser am Kornwestheimer Ring 1 bis 4, 16 bis 19 und 20 bis 22 ein.

1997

1997212 Wohnungen im Bereich der Weißenfelser Neustadt erhalten eine Frischekur.
Weitere 50 Wohnungen im Südosten, in der Freiherr-vom-Stein-Straße und Am Steinhof erstrahlen nach umfassenden Modernisierungsarbeiten an Dach und Fassade im neuen Glanz.

1996

1996Die umfassende Sanierung von 590 Wohnungen im Plattenbaustil auf dem Kugelberg beginnt.

In das Gebäude Otto-Schlag-Straße 34 mit 120 Wohnungen wird ein Lift mit gläsernem Aufzugsschacht eingebaut.

  • Presse

    Plötzlich eingezäunt Anwohner verstehen die Welt nicht mehr

    Von Jan Iven,

     

    Hans Trinkl

    Rentner Hans Trinkl aus der Weißenfelser Max-Lingner-Straße ärgert sich über den neuen Zaun vor seiner Wohnung. Foto: Michael Thomé

    Weißenfels -

    Die Vergleiche, die derzeit an der Max-Lingner-Straße gezogen werden, sind schon ziemlich drastisch. „Der Zaun ist der kleine Bruder der Berliner Mauer“, sagt Hans Trinkl verärgert. Und das ist noch eine der harmloseren Formulierungen, die der 77-jährige Rentner auf Lager hat. Denn in der vergangenen Woche wurde im Weißenfelser Westen ein neuer Zaun zwischen zwei Neubaublöcken errichtet. Die dazwischenliegende Grünfläche mit den Wäschetrocknern kann nun vom Block, in dem Trinkl wohnt, nicht mehr betreten werden.

    Doch das ist für den Rentner gar nicht das eigentliche Problem, da er die Wäschetrockner nicht nutzt. Ihm geht es vor allem um die Aussicht auf die grüne Metallkonstruktion. „Wenn ich in meiner Wohnung im Erdgeschoss aus dem Fenster schaue, blicke ich direkt auf diesen Zaun. Das sieht doch nicht gut aus“, schimpft Trinkl. Besonders ärgert ihn, dass er als Wohnungseigentümer überhaupt nicht offiziell über die Bauarbeiten informiert worden ist. „Als Eigentümer sollte ich doch ein bisschen mehr Mitsprache haben“, findet er.

    Wohnblöcke gehören unterschiedlichen Eigentümern

    Doch wieso wird an der Max-Lingner-Straße überhaupt ein Zaun auf einer Grünfläche errichtet? Zunächst einmal gehören die beiden äußerlich identischen Wohnblöcke zwei unterschiedlichen Eigentümern. So hat Hans Trinkl eine Eigentumswohnung in einem Block der kommunalen Gesellschaft Wohnungsbau Wohnungsverwaltung Weißenfels (WVW). Das gegenüberliegende Gebäude gehört hingegen der Wohnungsbaugenossenschaft Weißenfels (WBG).

    Die WBG hat nun den Zaun auf ihrem Grundstück errichtet. „Es geht uns einzig und allein um die Sicherheit unserer Bewohner“, erklärt WBG-Vorstand Martin Neumann auf Nachfrage der MZ wegen des neuen Zauns. Immer wieder würde den Mietern Blumenkübel und andere Dinge von den Balkonen im Erdgeschoss geklaut. „Mit dem Zaun wollen wir ganz klar zeigen, wo unsere Grundstücksgrenze verläuft“, sagt Martin Neumann. Dass die Bewohner der anderen Blöcke möglicherweise die Wäschetrockner mitbenutzen würden, hätte bei der Entscheidung hingegen überhaupt keine Rolle gespielt. „Wir wollen insgesamt die Sicherheit für unsere Bewohner erhöhen und haben teilweise auch schon neue Schließanlagen in einigen Kellern unserer Wohnungen eingebaut“, sagt Martin Neumann.

    Anwohnern können Argumente nicht nachvollziehen

    Rentner Hans Trinkl kann diese Argumente allerdings gar nicht nachvollziehen. „In der Nachbarschaft wird doch überhaupt nicht geklaut“, ist er überzeugt. An einen Streit wegen der Nutzung der Wäschetrockner glaubt er auch nicht. Denn die würden von den anderen Mietern kaum noch genutzt. Zumal: „Wir haben die Wäscheständer bei unserem Einzug in den 70er Jahren eigenhändig errichtet. Da kann man doch jetzt nicht sagen, dass wir die nicht mehr benutzen sollen“, sagt Hans Trinkl empört.

    Sein Nachbar Volker Kahlmeyer sieht das ähnlich. „Wir haben damals den Mutterboden für die Grünfläche herangeschafft. Deshalb finde ich es dreist, dass die uns so einen Zaun vor die Nase setzen“, sagt der 72-jährige Rentner. „Wir könnten auch einfach einen Zaun bauen und die Wege für die Nachbarn sperren, weil dort kein Wegerecht eingetragen ist. Aber das würde doch nur noch mehr Streit geben“, sagt Kahlmeyer.

    WVW sieht Zaun gelassen

    Bei der WVW, in deren Block die beiden Rentner wohnen, sieht man den Bau des Zauns hingegen gelassener. „Wenn die WBG auf ihrem Grundstück einen Zaun errichten möchte, dann kann sie das selbstverständlich machen“, sagt WVW-Geschäftsführerin Kathleen Schechowiak. Gesprächsbedarf sehe sie deswegen nicht. Dass sich die Verhältnisse nach 40 Jahren auch einmal ändern können, hält sie nicht für ungewöhnlich.

    Allerdings signalisiert sie auch Entgegenkommen. „Wenn unsere Eigentümergemeinschaft mehrheitlich für den Bau eigener Wäschetrockner stimmt, können wir das veranlassen“, sagt sie. Allerdings ist der verbleibende Grünstreifen dafür wohl eher zu schmal.

    Hans Trinkl will sich mit dem neuen Zaun auf jeden Fall nicht abfinden. Er hat sich jetzt in einem Brief an Weißenfels Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos) über das Bauwerk beschwert. Eine Antwort steht bisher noch aus.  (mz)

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